Mania Minaskan schafft Räume, in denen Musik lebendig, erfahrbar und vielseitig ist. In ihrer Arbeit verbindet sie unterschiedliche künstlerische Ausdrucksformen – von Musik über Literatur bis hin zu Theater und bildender Kunst – und eröffnet dadurch neue Perspektiven auf künstlerischen Ausdruck. Dabei legt sie großen Wert darauf, individuelle Fähigkeiten zu fördern und kreative Potenziale sichtbar zu machen.
Ein zentraler Bestandteil ihrer Tätigkeit ist die pädagogische Arbeit. Als Klavierpädagogin und Leiterin von Kursen der musikalischen Früherziehung begleitet sie Kinder und junge Menschen darin, Musik spielerisch zu entdecken und ihre eigene Kreativität zu entfalten. Ihr Ansatz ist offen, neugierig und inspiriert dazu, Musik mit Fantasie und persönlichem Erleben zu verbinden. Sowohl ihre pädagogische als auch ihre wissenschaftliche Arbeit wurden von Kolleg:innen und Institutionen anerkannt und geschätzt.
Seit 2017 leitet sie den von ihr gegründeten Chor Motiv, dessen musikalische Arbeit sie kontinuierlich weiterentwickelt. Darüber hinaus sammelte sie vielfältige Erfahrungen in unterschiedlichen Projekten und Institutionen, unter anderem im Rahmen von „Jugend musiziert“ beim Bayerischen Rundfunk, in Zusammenarbeit mit ECM Records und bei den Freunden des Nationaltheaters München. Ein weiterer Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt im Fachgebiet Musik der Münchner Volkshochschule. Außerdem ist sie Mitglied des Tonkünstlerverbands, was ihre Vernetzung und ihr Engagement in der professionellen Kulturszene unterstreicht.
Ihre musikalische Ausbildung begann früh mit dem Klavierunterricht, ergänzt durch solistische und kammermusikalische Erfahrungen. Am Konservatorium in Teheran studierte sie bei Prof. Marina Aghabekian und Arpine Israelyan, wo sie neben der musikpädagogischen Ausbildung auch ihre Kenntnisse in Komposition vertiefte. Weitere Impulse erhielt sie durch ihre Ausbildung in Chorleitung, unter anderem bei Artem Nazarian.
Von 2011 bis 2017 studierte sie an der Ludwig-Maximilians-Universität München, unter anderem begleitet von Prof. Wolfgang Rathert, Musikwissenschaft im Hauptfach. Im Nebenfach beschäftigte sie sich mit Musikpädagogik, Kunstpädagogik, Kunstgeschichte und Theaterwissenschaft – Studienbereiche, die ihre heutige interdisziplinäre Arbeitsweise maßgeblich prägen.
Ein besonderes Interesse ihrer Arbeit gilt der Verbindung unterschiedlicher kultureller Klangwelten. Inspiriert von verschiedenen kulturellen Kontexten sucht sie nach Möglichkeiten, musikalische Traditionen zwischen östlichen und westlichen Musiktraditionen miteinander in Dialog zu bringen und so neue musikalische Zusammenhänge für Zuhörerinnen und Zuhörer erfahrbar zu machen.